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Neon Blonde

»Chandeliers In The Savannah«

[Dim Mak / Soulfood / VÖ: 26.09.2005 ]

Text: Joachim Schaake, Joachim Schaake

Angekündigt als das Glam-Side-Projekt der Blood Brothers, mischen Vocalist Johnny Whitney und Bassist Mark Gajadhar tatsächlich so etwas wie Popsong-Rudimente in ihre infernalischen Noise-Alpträume. Allerdings auch nur auf einer Hand voll Tracks ihres irre betitelten Albums \"Chandeliers In The Savannah\". Ansonsten umflirren uns hektisch programmierte Drum-Machines, sägende Gitarrenriffs, halsbrecherische Piano-Lines und natürlich Johnny Whiteys Trademark-Screams. Eine ziemlich unorthodoxe Auslegung des Begriffs Glam. Dabei ist es wahrscheinlich durch und durch ernst gemeint, wenn das Label verlautbaren lässt, es handle sich hierbei um Musik für Fans von David Bowie und Freddy Mercury.

Bei Stücken wie \"Chandeliers And Vines\" oder der bereits vorab veröffentlichten Single \"Headlines\" lassen sich diese Tendenzen auch durchaus heraushören. Trotzdem gehen die an einigen Stellen immer mal wieder brillant aufflackernden Ideen im allgemeinen Sound-Chaos unter. Für mich ist das, wie viele Veröffentlichungen des kalifornischen Labels Dim Mak, leider unhörbar.



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