Delia Gonzales & Gavin Russom
»The Days Of Mars«
Text:
Martin Büsser,
Martin Büsser
Es flirrt und surrt, bis die Kabel im Kopf durchbrennen. \"The Days Of Mars\" ist der konsequenteste Psychedelic seit langem, dermaßen dominant und suggestiv, dass der Raum selbst noch bei niedrigster Lautstärke vibriert. Auf Analogsynthesizern hat das Duo vier an die 15 Minuten heranreichende Stücke eingespielt, die noch einmal mit voller Wucht demonstrieren, wie viel Energie elektronische Musik entwickeln kann. Doch es geht nicht ums Tanzen, auch wenn hier Elemente der frühen Discomusik eingesetzt und brutal repetitiv wiedergegeben worden sind. Die pumpenden Sounds von Suicide, der Größenwahn eines Jean Michel Jarre und die verkifften Zeitschleifen früher Tangerine Dream oder Popol Vuh kommen auf \"The Days Of Mars\" zusammen, es wurden jedoch weder der Rock'n'Roll von Suicide und das Pathos von Jarre übernommen noch die Esoterik der deutschen Synthie-Pioniere.
Artikel kommentieren
» Delia Gonzales & Gavin Russom - The Days Of Mars für 9.99€ bei iTunes kaufen
Mehr Infos
Diese User besitzen die Platte
Kommentare
Artikel kommentieren - Mehr Forumsdiskussionen





