BEWERTEN
 

Edith Frost

»It’s A Game«

[Drag City / Rough Trade / VÖ: 04.11.2005 ]

Text: Sarah Diehl, Sarah Diehl

Wieder einmal so eine herbstliche CD, die einen den Winter herbeisehnen lässt. Seit 1996 brachte Edith Frost drei Alben auf Drag City zwischen Chanson und Country heraus und tourte tapfer und beständig durch USA und Europa. Nach einer längeren Schaffenspause seit 2001 knüpft ihr viertes Album an die Tradition der Palace Brothers, Mekons, Songs:Ohia u. ä. an, Musiker der Mekons, Town And Country oder der Manishevitz sind dabei. Mit Textzeilen wie \"I wanna find someone with a broken heart to help me forget my dream\" qualifiziert sich die Platte nicht ganz für sommerfrohe Verliebte, wegen der Selbstmordgefahr auch nicht für novembertraurige Verliebte.

Der Nachname lässt eine freundliche Umdeutung von Eisblöcken außerhalb von Martinigläsern kaum zu. Denn der Frost vergisst zu schmelzen. \"But there is no guarantee, that the blues will never bother me.\"



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