Folie
»Eyepennies«
[Mitek / Al!ve / VÖ: 30.09.2005 ]
Text:
Malte Carli,
Malte Carli
Ganz schön krogger Strum, den Folie da mit seinen „Eyepennies“ zurechtgestaint hat. Frickel-di-wackelt sich unaufdringlich, aber effektiv groovend in die Ohrmuscheln und samplet sich da locker fest mit seinem Klimpern und Brummeln und Wisteln. „Knaprig“ ist eines der zwölf Stücke zwischen House und Dub betitelt, und auch wenn das auf Schwedisch wer weiß was bedeutet und natürlich keine weitere plumpe deutsche Wortschöpfung abgeben soll, fasziniert diese Mischform aus knusprig und klapprig sofort, weil sie ungewollt so viel über die Musik von Folie erzählt. Minimal muss hier nicht nur als leerer Genrebegriff herhalten, sondern passt tatsächlich auch noch in dem ganz simplen Sinne, dass nicht zu viel aufgehäuft und übereinander getürmt wird.
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