BEWERTEN
 

The Subways

»Young For Eternity«

[Warner / VÖ 12.9. / VÖ: 19.09.2005 ]

Text: Viola Korn, Viola Korn

Garagen-Rock von geil zurecht gebürsteten Teens, alle so um die 18 Jahre alt. Was in hierzulande im Rahmen des Deutsch-Pop-Booms zu an Steifheit und Künstlichkeit kaum überbietbaren Peinlichkeiten wie Tokyo Hotel führt, hat in England nicht nur Stil sondern durchaus auch Potenzial über den schnellen Euro und die sinnfreie Marktübersättigung hinaus. The Subways rocken überaus amtlich, wenngleich die Fixierung auf ihre herrliche Jugend (von Titel über Songtexte über das Info, das von \"Unbekümmertheit\", \"Naivität\" bis \"Unschuld\" alle Klischees bedient) etwas aufdringlich erscheint. Den guten Gesamteindruck von Stücken wie das mitreißende \"Rock'n'Roll Queen\" (auch gleich erste Single) sowie \"1am\" und \"Oh Yeah\" kann das nicht schmälern.

Schönster Bubblegum-Garage, naiv und unbekümmert - hoppla, woher kommen denn diese Worte? Egal. An die Komplexität von Ash, die ja ähnlich jung bereits brillierten, kommen The Subways (übrigens aus Welwyn Garden City) nicht ran - ein netter Snack ist das Album hier aber allemal. Ob es noch mehr wird? Auch egal. \"We are young, we run free!\"



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