Diverse
»Pingipung Plays: The Piano«
Text:
Jochen Bonz,
Jochen Bonz
Das Lümmerburcher Label Pingipung greift nach den Sternen. Bekannt für zugleich avancierte und verspielte Electronica zwischen x, y und z, spielt man nun: das Klavier. Das Ergebnis ist so groß, wie das, was nicht spektakulär sein möchte, groß sein kann. Jetzt nur nicht ins Grübeln über das Klavier kommen. Wohin sollte das führen? Wohl zwangsläufig zum Klassischen. Mit klassischer Musik hat das hier aber wenig zu tun - bis auf den Sound. Der ist ebenso klassisch, wie dies bei Bläser- oder Streichersounds der Fall wäre. Warum greift das tiefer als ein Scratch, ein Clicken oder ein Popambient? Die Musik näher zu beschreiben fällt mir schwer. Ich weiß nicht, wie ich das Diverse und das Einheitliche, das es beides gibt, sortieren soll.
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