BEWERTEN
 

Death By Stereo

»Death For Life«

[Epitaph / SPV / VÖ: 06.06.2005 ]

Text: Alexandra Welsch, Alexandra Welsch

Zwei Seelen wohnen, ach, in ihrer Brust: die eine heult, die andere bellt. Sie selbst nennen es das Zusammentreffen von “chaos and consciousness” und ziehen dieses dialoghafte Prinzip auf ihrem dritten Album konsequent durch. So konsequent wie nur was, was die Songstrukturen arg vorhersagbar macht. Auf Brüllen folgt Singen folgt Brüllen, und die Musik zieht mit. Gehetzte Hardcoreparts treffen auf Oldschool-Metal mit Doublebass und zweistimmigen wiehernden Gitarrensoli (das erste erklingt bereits nach 30 Sekunden) und lassen trotz des schon allein textlich immer wieder umrissenen Wunsches nach Aufruhr und Andersartigkeit musikalisch ganz schön viele Konventionen durchklingen.

Das gilt erst recht für die erste Ballade (“Forever And A Day”), die die fünf kalifornischen Hardcorejungs auf diesem Album vorlegen – der optimale Kuschelrock für junge Hardcorekids –, bis sie wieder wie gehabt losbrettern.



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