Antonelli Electr.
»Between A Peking Duck And A Cupfinal«
Text:
Hendrik Kröz,
Hendrik Kröz
Muss klasse gewesen sein, dieser 29. Mai 2004. An diesem Abend spielte Antonelli Electr. im Bullet in Tokio, nur mit einer Jomox und einem Hardware-Sequencer im Gepäck, wie das Bild im Booklet verrät: “There were no computers used in my live-set and we all had to pull our shoes off.” Ganz typisch für den Minimalisten aus Düsseldorf. Gewohnt überzeugend auch der Mix, der mit zwei Stücken von Antonellis letztem Album “Anti-Establishment 3” erst mal das Terrain sondiert und seinen Beitrag zu “Clicks & Cuts 2” Revue passieren lässt, um dann der Disco-Maschine freien Lauf zu lassen. Das Verblüffende an Antonelli Electr. ist, dass sein Stil schon seit der ersten Italic-Platte, dem Smash-Hit “I Don’t Want Nobody Else But You”, fertig angelegt ist und seitdem kaum Veränderung erfahren hat, aber immer noch zum Feinsten zählt, was im minimalen Sektor zu kriegen ist.
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