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Blak Twang

»The Rotton Club«

[Wall Of Sound / Pias / Rough Trade / VÖ: 25.04.2005 ]

Text: Uwe Buschmann, Uwe Buschmann

Held der Arbeit! Warum? Weil es einheimischer HipHop auf der britischen Insel nie ganz leicht hatte und Tony Rotton a.k.a. Taipanic a.k.a. Blak Twang schon seit 1990 im Game dabei ist, ohne von seiner missionarischen Rap-Bestimmung abzurücken. Die Heimat hat er dabei allerdings häufiger verlassen. Auch um den eigenen musikalischen Horizont zu erweitern. Besonders beeindruckt hat ihn dabei der afrikanische Kontinent. Wo in den Großstädten mittlerweile viele Kids genauso selbstverständlich mit HipHop aufwachsen wie ein Kid in Brooklyn oder in Brixton. Auch auf seinem neuen Album „The Rotton Club“ kann Blak Twang am Mikrofon seine Liebe für das „goldene Zeitalter“ des HipHop kaum verheimlichen: Big Daddy Kane, Rakim, Chuck D und besonders KRS-One, mit dem er hörbar auch die Liebe zum gepflegten Reggae-Flavour teilt, sind und bleiben seine Rap-Vorbilder.

HipHop mit Attitude, wo die Beats zwar meist dem reinen Kopfnicker-Training dienen, die Inhalte der Reime aber auch mal unter dem Schädelknochen zu wirken beginnen. Ein echter MC eben.



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