Feist
»Let It Die«
[Polydor / Universal / VÖ: 22.11.2005 ]
Text:
Christian Wessels,
Christian Wessels
Die Produktionen, denen Leslie Feist schon ihre Stimme geliehen hat, könnten stilistisch kaum vielfältiger sein. In der jüngeren Vergangenheit zählt sie zwei Songs mit Kings Of Convenience, einen mit Mocky und eine Koop mit Jane Birkin auf der Habenseite. Ergänzt wird ihre eindrucksvolle Diskografie noch durch das in Deutschland erst frisch veröffentlichte Broken-Social-Scene-Album ›You Forgot It In People‹ und ihre Beteiligung an Peaches’ Durchbruch ›The Teaches Of Peaches‹. Auf ›Let It Die‹ bildet die gebürtige Kanadierin das ab, was sie ausmacht: die Schönheit ihrer Stimme und die Fähigkeit, diese auch zu nutzen. Leslie Feist vereint Sades Lässigkeit und Jeff Buckleys Hingabe in einer Klarheit, die Norah Jones klingen lässt wie ein kreuzunglückliches Karaokeopfer.
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