Max Herre
»Max Herre«
[Four Music / Sony / VÖ: 29.11.2004 ]
Text:
Uwe Buschmann,
Uwe Buschmann
'VÖ. 13.9.'
Manchmal sind Platten einfach sehr schön. Wie diese zum Beispiel: das lang erwartete Solodebüt von Max Herre, dem Freundeskreis-Frontmann. Da sollte man einfach mal die Faktenhuberei – was da in der Vergangenheit nicht schon alles war – skippen und sich ganz auf die hier und jetzt vorliegenden Songs konzentrieren. Das ist schon komplex genug. Es ist ganz eindeutig ein Album zum Zuhören, ohne dass der Partyaspekt völlig aus den Ohren verloren wurde. Obwohl es sich klar um Rap handelt, ist die Platte erstaunlich disparat geraten. Eine Mischung aus den verschiedensten Musik- und Text-Elementen: Rock, handgemachtem Soul, dopen Beats, bluesigen Untertönen, Reggae-Vibes, Liebeslyrik, Selbstironie und einem sich bewusst eingestandenen persönlichen Pathos.
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