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Melbeatz

»Rapper’s Delight«

[Subword / Optik / BMG / VÖ: 06.07.1994 ]

Text: Hannes Loh, Hannes Loh
[11 Kommentare]

Mal wieder ein Produzenten-Album. Von Optik Records als das nächste große Ding ins Rennen geschickt, nach Savas’ gezählten Tagen, mit denen der Berliner Battlerapper versucht, doch noch auf Gold zu stoßen. Als ich auf einer Party über Melbeatz sprach, meinte mein gescheites Gegenüber: »Melbeatz ist auf nicht unsympathische Weise weder Fleisch noch Fisch.« Ja, dachte ich, da ist was dran. Einige Beats von ihr haben mich sehr beeindruckt. Die Sachen auf Kool Savas’ erstem Album zum Beispiel waren teilweise ganz vorne. Aber ich konnte nie eine richtige Linie finden, eine unverkennbare Marke. Das kann natürlich auch eine Auszeichnung sein.

In dem Moment, wo man diese Eigenschaft mit 15 verschiedenen Künstlern paart, wird es leider etwas beliebig. Optik stehen ohne Zweifel auf dem Zenit. Deshalb schicken sie dreist ein Album-Preview raus, das eine knappe Stunde Material auf 16 Minuten zusammenstampft. Ich habe also praktisch nur Intros zu hören bekommen. Neben den üblichen Verdächtigen gesellt sich einige Prominenz aus Übersee zu Melbeatz’ Debüt: Mobb Deep, Tha Alkoholiks, ODB. Nicht übel. Dazu eine schöne Überraschung: Eizi Eiz und Mieze von Mia. im Duo. Auch nicht schlecht. Wie gesagt, auf eine nette Art weder hü noch hott.



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  • umi7 14.06.2004 | 00:30:34

    ich finde, das angeführte zitat trifft eher auf die kritik zu, als auf die künstlerin. da hat sich wohl jemand gedacht, es reicht, dass eine coole frau in den empfehlungen steht, da braucht man sie nicht auch noch in der rezension hochhalten.
    melanie ist eine begabte junge produzentin aus berlin, mit einem sehr wohl eigenen stil und markenzeichen. sie mag unüberhörbar gerne alte diggi sounds und wer sie kennt weiss, dass auch die sounds des achtzigerpop sie beeinflussten.
    sie ist die einzige frau im hip hop, die proffessionell eigene beats macht. das gilt für deutschland und eigentlich müsste das bis jetzt für ganz europa gelten. vielleicht ist sie sogar die einzige der welt, die so arbeitet, nämlich, wirklich alle beats selbst zu erstellen. ich glaube das macht nicht mal missy.
    von daher gebühren ihr wohl mehr credits als ein blödes hirni zitat von nem macker. ich sags ja, für diesen job, die aufwärtsstrebenden frauen im pop zu beurteilen und befragen, bräuchte es auch jemand, der diese beurteilen kann.

  • tdstr dlx 14.06.2004 | 04:18:32

    und aufgrund der tatsache dass du eine
    frau bist meinst du weibliche musiker
    besser beurteilen zu koennen?
    was hat denn die qualitaet von musik
    bitte mit dem geschlecht derer zu tun
    die sie geschaffen haben?

  • umi7 14.06.2004 | 19:07:57

    aufgrund dessen, dass ich ihre arbeit schon länger verfolge und deshalb etwas darüber weiss, aufgrund dessen, dass der typ zu faul war nach den infos zu recherchieren und stattdessen aufgrund eines dämlichen spruches seines freundes, der melbeats genausowenig kennt, sich anmaßt eine rezension zu verfassen.
    aufgrund dessen, dass ich als frau gendertheoretisch besser bescheid weiss als ein sexistischer trottel-
    aufgrund dessen.

  • tdstr dlx 15.06.2004 | 03:55:19

    kanni net verstan'!

  • User: MrSlomo
  • MrSlomo 16.06.2004 | 10:07:56

    Und um gendertheoretisch am Start zu sein muß man keine Frau sein. Das kann ich als Mann sagen, weil ich als Mann mich in Gender Seminaren mit euch dummen Frauen rumschlagen muß, die mir immer wieder erzählen, sie fänden es geil das diesen tollen Unterschied zwischen Mann und Frau gibt. Das sag ich als Mann.
    Und davon abgesehen find ich das Album sterbenslangweilig.

  • loppomate 16.06.2004 | 12:09:43
    Never ever land
    ist doch auch toll das es diesen tollen unterschied gibt?!

  • loppomate 16.06.2004 | 12:10:20
    Never ever land
    das album ist langweilig ,ja.

  • tdstr dlx 16.06.2004 | 12:13:09

    richtig, das album ist die pest: aber
    mit der einen perle called eizi eiz!

  • User: petrophil2001
  • petrophil2001 18.06.2004 | 12:52:35

    Sagen wir es mal so. Es trägt viele interessante Kombinationen in sich - die aber nicht aufgehen. Die Beats sind nicht schlecht oder langweilig - aber leider oft sehr belanglos. Was mir aber auch bei DAS BO Debüt so geht. Doch er weiss irgendwie mit seinem Charme der Raps zu überzeugen bzw. es auszugleichen.

  • schunkel 18.06.2004 | 15:13:45

    Meine Genderstudies-Dozentin hat voll den süssen Popo
    (unterhalb ihres Rückens)

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