BEWERTEN
 

King Khan & The Shrines

»Mr. Supernatural«

[Hazelwood / Cargo / VÖ: 11.05.2007 ]

Text: Matthias Schneider, Matthias Schneider

›Searching For The Young Soul Rebels‹ hieß das erste Album der Dexy’s Midnight Runners, und wären sie damals King Khan begegnet, dann hätten sie ihn gefunden, den young soul rebel. Zwar trägt der King keine Latzhose, besticht dafür aber mit glamourösen Liveshows, die meist in einem kollektiven Veitstanz ausarten. Eigentlich kommt er aus Kanada und vom Punk, doch dann blieb er bei der 99er-Tour mit seiner Band Spaceshit in Deutschland hängen, scharte kurz darauf The Shrines um sich und widmete sich von nun an ganz dem Soul. Wieder einmal ein Exilmusiker, dem das Hazelwood-Produzenten-Team Gottlieb & Friedrich hilfreich unter die Arme griff.

Das hört man vor allem an den fulminanten Bläsersätzen, die sie schon Mardi Gras.bb, Universal Congress Of und Kool Ade Acid Test verpasst haben. Die smarte Gitarre, eine vibrierende Hammondorgel und das druckvolle Schlagzeug schließen eng auf, um dann von Khans Gesang aus James Brown, Screaming Jay Hawkins und Curtis Mayfield getoppt zu werden. Beat it!



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