BEWERTEN
 

Chris Eckman

»The Black Field«

[Glitterhouse / Indigo / VÖ: 16.02.2004 ]

Text: Frank Schuster, Frank Schuster

Chris Eckman kennt man als Sänger und Songwriter der Walkabouts. Mit seiner tiefen, gehauchten, leicht nach Nick Cave klingenden Stimme hat er zahlreiche Alben der Band aus Seattle besungen, immer im Wechsel oder Chor mit Carla Torgerson, mit der zusammen er auch schon als Chris & Carla firmierte. Mit ›The Black Field‹ bringt er nun sein erstes reguläres Soloalbum heraus, auf dem er fast alle Instrumente selbst eingespielt hat. Aber viele Instrumente sind es auch gar nicht, Eckman belässt es meist bei seiner Akustikgitarre plus kleinen Soundeffekten im Hintergrund. Er entwirft flüchtige Skizzen, sucht nicht die epische Breite mancher Walkabouts-Dramolette (inklusive ihrer Cinemascope-Orchesterwände).

Der Sänger sagt selbst über sein Album, er habe, als er gerade an einem Soundtrack für das slowenische Fernsehen bastelte, plötzlich genug von all den Spielereien mit Midi, Loops und Streichern gehabt und einfach wieder zur Akustikgitarre gegriffen. So entstanden die Aufnahmen; Takes, die einem unmittelbaren, spontanen Ansatz folgen, nicht mit Technik überfrachtet sind. Die Songs klingen deshalb so intim, so nah, als ob sie im Zimmer nebenan aufgenommen wurden. Man hört im Hintergrund eine Tür knarzen oder wie die Gitarre an Eckmans Jeans reibt. Der menschliche Kitzel.



Artikel kommentieren
 
  • Mehr Infos

  •  
  • Diese User besitzen die Platte

  •  
 
 

Social Network Login




Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
 
 
  • WEITERE PLATTEN

  •  
 
  • ÄHNLICHE PLATTEN

  •  
 

Platten vor Gericht: Highlights

Platten vor Gericht: Highlights

Die wichtigsten Alben des Monats - und die härteste Jury der Welt. Jetzt mitmachen! [...mehr].

 

Platten der Woche

Platten der Woche

Die wichtigsten Neuerscheinungen im Überblick! [...mehr]

 
  • THREADS ZU DIESEM ALBUM

  •