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Spring Heel Jack

»Live«

[Thirsty Ear / Efa / VÖ: 05.04.2004 ]

Text: Matthias Schneider, Matthias Schneider

Spring Heel Jack gehören momentan zu den interessantesten Underground-Phänomenen Großbritanniens. Mit den Alben ›Masses‹ und ›Amassed‹ haben sie sich als wichtiger Knotenpunkt von Drum’n’Bass, Electronica und Free-Jazz etabliert und manifestieren dies nun mit ihrem aktuellen ›Live‹-Album. Hinter dem Projekt verbergen sich John Coxon und Ashley Wales, die in jungen Jahren Betty Boo, Marc Almond und Everything But The Girl produzierten und später mit Drum’n’Bass und Breakbeat experimentierten. All ihre musikalischen Vorlieben bündeln sie nun in dem Free-Jazz-Projekt, für das sie Matthew Shipp, Han Bennink, Evan und William Parker und Jason Pierce alias J Spaceman von Spiritualized gewinnen konnten.

Auf der Bühne geben sich die Musiker mit hörbarer Spielfreude ganz der Improvisation hin und reagieren mal ekstatisch wild, mal sanft melodisch aufeinander. Bei den zwei Tracks mit jeweils 40 Minuten Länge wechseln sich kakophonische Höhepunkte mit atmosphärischen Klangteppichen ab. Absolut hörenswert!



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