BEWERTEN
 

The Coral

»Nightfreaks And The Sons Of Becker«

[Sony / VÖ: 26.01.2004 ]

Text: Sandra Brosi, Sandra Brosi

Dadurch, dass in Deutschland nur kurz vor dem Album-Release 2003 auch noch mal das Debüt-Album veröffentlicht wurde und jetzt wieder eine Platte erscheint, wirken die Jungspunde mit den alten Seelen von The Coral wie der am härtesten arbeitende Haufen im Business. Tja, The Coral gönnen sich eben keine Ruhe, sondern gingen in den auftrittsfreien Momenten während der erfolgreichen Tour als Support von Blur nicht nur stupide an die Hotelbar, sondern arbeiteten an neuen Songs, die hier auf dieser Platte mit dem geheimnisvollen Titel ›Nightfreaks And The Sons Of Becker‹ Widerhall finden (siehe Monitor in dieser Ausgabe).

Die zum Longplayer aufgebauschte, preisgünstige EP ist mit immerhin 28 Minuten Spielzeit (also sogar länger als das letzte reguläre Rocket-From-The-Crypt-Album) eine Art Zwischenwerk. Aber durchaus ernst zu nehmend. Auf ›Nightfreaks‹ finden sich elf Stücke, die in kürzester Zeit mit dem Produzenten Ian Broudie der Lightning Seeds in Wales eingespielt wurden. Ein sympathischer Schnellschuss, der Zeuge ist von dem kreativen Überschwang dieser außergewöhnlichen Band. Und auf dem Corals mehr britisch anmutende Version von Gomez’ Texmex-Sixties-Monster verspielter klingt denn je.



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