BEWERTEN
 

Rise Against

»Revolutions Per Minute«

[Fat Wreck / Zomba / VÖ: 07.04.2003 ]

Text: Ingo Rieser, Ingo Rieser

Im Frühjahr 2001 machte das Debüt der Chicagoer Band Rise Against noch den Eindruck einer weiteren typischen Fat-Wreck-Veröffentlichung irgendwo zwischen Punkrock und Hardcore. Mit jedem Durchgang stellte sich „The Unraveling“ dank Hits wie „Alive And Well“ dann mehr und mehr als Anwärter für das Album des Jahres in diesem Bereich heraus. „Revolutions Per Minute“ lässt diesbezüglich von Anfang an keine Fragen offen. Gerade weil es unzählige derartige Entwürfe gibt bzw. gegeben hat, ist es sehr erfreulich, dass es immer noch möglich bleibt, sämtliche Ermüdungserscheinungen des Genres vergessen zu lassen. Die Wut von Black Flag, die Melodien von Bad Religion und die ungestüme positive Energie von Minor Threat.

Das ist alles nichts Neues, zugegeben. Nur: so gut, so stimmig und überzeugend haben es selbst Bands wie Avail lange nicht mehr vorgelegt. Weiterentwicklung bedeutet bei Rise Against durchdachtere Songs, offensivere Texte und die Auslotung der Genregrenzen; so ist „Like The Angel“ für Rise-Against-Verhältnisse fast eine Ballade. Ansonsten schreit Sänger Tim einem seine oft explizit politischen Texte völlig unvermittelt ins Gesicht, als wolle er den Spirit des alten Hardcore/Punk ganz alleine wieder beleben, und zwar möglichst gestern, denn es ist dringend. „If you’re not angry, then you’re not paying attention.“ Wer könnte da widersprechen.



Artikel kommentieren
 
  • Mehr Infos

  •  
Alle Artikel von Ingo Rieser, Ingo Rieser
  • Diese User besitzen die Platte

  •  
 
 

Social Network Login




Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
 
 
  • Nächste Tour-Termine

  •  
 
  • WEITERE PLATTEN

  •  
 
  • ÄHNLICHE PLATTEN

  •  
 
Anzeige
 

Platten in einem Satz

Platten in einem Satz

Neu bei Intro: Plattenkritiken in SMS-Länge! Die besten "Oneliner" gibt's hier.