Stephen Malkmus & The Jicks
»Pig Lip«
Text:
Oliver Minck,
Oliver Minck
[13 Kommentare]
Hier handelt es sich um die zweite Soloveröffentlichung des ehemaligen Pavement-Masterminds Stephen Malkmus; und der ist immerhin unser aller offizieller, kongenialer Lieblingsdilettant. Das Geile an Pavement war dabei irgendwie immer die Verbindung zwischen schäbigem Luschentum und hysterisch affektierten Euphorieausbrüchen gewesen. Inzwischen ist Malkmus ein paar Jährchen älter und somit auch gesetzter geworden. Offensichtlich möchte er deswegen nun etwas machen, was in der juvenilen Pop-Welt gern als “Richtige Musik machen\" verpönt ist. Soll heißen: weniger schräge Widerborstigkeit zugunsten einer satten Portion Wohlklang. Die Lieder rauschen somit gut durch und werden entgegen alter Gewohnheiten nicht mehr gebrochen.
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curt666 03.03.2003 | 20:43:09
maue kritik, die der brillianz des albums nicht gerecht wird.
das interview war ja gut, aber das hier ist nix...
otic 04.03.2003 | 19:08:11
You can call me John!
Ich finde die Platte wesentlich besser & schraeger als das Solodebut.
Macht wieder Spass dem Steve zuzuhoeren...
Gandalf 04.03.2003 | 20:32:18
Graue Eminenz
ja, schräger trifft es ganz gut. da wird zwischendurch wieder der spass an dissonanzen ausgelebt
the_viking 29.02.2004 | 22:07:55
...der Platte!
Die Platte gehört zu den besten
Sachen die Malkmus jemals
gemacht hat (inklusive
Pavement). Do not feed the
Oyster ist ein unglaublich
perfektes Lied zum Beispiel...
otic 03.03.2004 | 12:34:21
You can call me John!
Ja, wird Zeit die Platte mal wieder in den CD-Player zu schmeissen.
@Viking: Naja, so ganz an PAVEMENTs Glanzzeiten reicht "Pig Lip" dann doch nicht, aber dennoch toll.
schunkel 03.03.2004 | 13:32:10
Ich kann die Intro-Kritk durchaus nachvollziehen. schöne Platte, aber bei weitem nicht so toll wie Pavement, und stünde nicht Malkmus drauf, hätte ich ihr nicht so viele Durchgänge gegönnt, bis ich sie dann irgendwann schön finden konnte und ich mich an das pub-rockige gewöhnt hatte.
Axolotl 03.03.2004 | 14:35:19
Die Platte heißt übrigens "Pig Lib". Nur weil Intro das falsch schreibt, müsst Ihr das nicht auch tun ;-)
Mr_Malkmus 03.03.2004 | 15:07:15
Pig Lib ist schon ein gutes Teil. Besonders mit der zweiten CD ist das Album besser als Stephens erster Soloausflug...
Obwohl es da ja auch ein wenig drauf ankommt. Wenn es Sommer ist und man mit heruntergekurbelten Fensterscheibe herum fährt, dann fühl ich mich mit einer "Church on white" um einiges cooler als mit "1% of one". ;)
Pig Lib ist eher eine Herbstplatte zum über Kopfhörer hören. Und da ich den Sommer hasse (HASSE!!!) find ich halt Pig Lib besser. Womit mir wieder beim Anfang wären und dieses Posting seine Existenzrechte vollkommen verloren hat...
Macht einfach so weiter als hätte ich nichts gesagt.
otic 08.03.2004 | 16:58:56
You can call me John!
Was haltet ihr denn von Spiral Stairs Solo Sachen? Sprich PRESTON SCHHOL OF INDUSTRY, inbesondere die neue Platte?
otic 09.03.2004 | 12:01:54
You can call me John!
Wohl nicht viel, was?
grrr 09.03.2004 | 16:24:59
Les Ÿper Sound / Fanklub / Sil
allein für so ein songmonster
wie dark wave gehört die platte
in mein herz. zu preston school
finde ich irgendwie keinen zugang...
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