Kelly Rowland
»Simply Deep«
[Columbia / Sony / VÖ: 10.02.2003 ]
Text:
Sonja Eismann,
Sonja Eismann
Auf ihrer ersten Soloplatte wollte Kelly Rowland, bekannt aus Destiny’s Child, nach eigenen Angaben wie eine Mischung aus Sade und “really edgy rock” klingen – um sich unter anderem deutlich vom übermächtigen Schatten der Houstoner Girl-Group zu emanzipieren und eigenes Profil zu entwerfen. So viel gleich mal vorab: Das gelingt nur so... halb. Man wünscht sich bei “Simply Deep” in vielen Momenten nämlich gerade, die 14 Tracks klängen weniger zartgespült, sondern mehr nach der aggressiven Selbstaffirmation, die man an DC so liebt. Die Platte versagt zwar an keiner Stelle und läuft schön rund durch, doch mit wenigen Ausnahmen wie z.B.
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aus Intro #102 (Februar 2003)
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