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Loose Fur

»Loose Fur«

[Domino / Zomba / VÖ: 10.03.2006 ]

Text: Matthias Schneider, Matthias Schneider

Es ist unglaublich, was dieser Mann alles leistet. Als mittlerweile festes Mitglied von Sonic Youth müsste Jim O`Rourke eigentlich genügend ausgelastet sein. Doch sein Name findet sich auf unzähligen Platten, ob als Gastmusiker oder Produzent. Während der Aufnahme des neuen Wilco-Albums kam Jim O’Rourke die Idee, mit den Musikern Glenn Kotche und Jeff Tweedy ein paar selbst geschriebene Songs einzuspielen. Kurze Zeit später war das Projekt Loose Fur geboren. Das gleichnamige Debüt ist ein wunderschön harmonisches und in sich geschlossenes Gitarrenalbum, auf das man lange warten musste. Losgelöst von einengenden Strophe-Refrain-Schemas gehen die reduzierten Songstrukturen fließend ineinander über und fördern wahre Glücksgefühle.

Die Rhythmen und Melodien umkreisen einander wie Satelliten einen Planeten. Dadurch gibt es keine direkten Berührungspunkte und die Töne bewegen sich frei durch den Raum. Mit Glenn Kotche und Jeff Tweedy hat Jim O’Rourke zwei geniale Mitstreiter gefunden, die dynamisch akzentuiert die Songs nach vorne treiben und dem Hörer grandiose Klangnuancen offerieren. Loose Fur – schöner kann das Jahr 2003 nicht mehr beginnen.



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