Graham Coxon
»Crow sit on Blood Tree«
[Transcopic / Import / VÖ: 22.11.2001 ]
Text:
Sonja Müller,
Sonja Müller
Die musikalische Schublade, die sich Lieblings-Blur Graham Coxon da ausgesucht hat, bietet traditionell alles, was das Herz zu kurz gekommener Leadgitarristen sich wünscht: Selbstreflexion in Lo-fi wie auf “The Sky Is Too High”, seinem ersten vorzüglichen Solo-Outing, oder aber das notorische Roots-Album, so geschehen mit dem letztjährigen Punkfest “Golden D”. Die Fallstricke dieser Möglichkeiten sind dabei aber ebenso augenfällig: dem NME reichte offenbar die Tatsache, dass Coxon auf seinem eigens dafür gegründeten Label veröffentlicht und alle Instrumente selbst spielt, seine masturbatorische Solokarriere zur Hölle zu wünschen.
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