Aesop Rock
»Labor Days«
[Def Jux / Zomba / VÖ: 24.09.2001 ]
Text:
Eike Schmale,
Eike Schmale
[14 Kommentare]
Da gehe ich für. Nachdem mit der Cannibal-Ox-Platte beeindruckend gezeigt wurde, wie man’s extravagant, sperrig und herausragend rollen lässt, wird aus dem Def-Jux-Lager basslinienschwingend nachgelegt. New York Citys Aesop Rock bedient Mikros wie Reuben Wilson Orgeln. Verdammt funky und leger nämlich. Der Albumtitel ist dann auch mehr oder minder Programm. In “Labor Days” steckt eine Menge Arbeit: raus aus dem uninspirierten “9 to 5”-Job-Alltag, rein in die 24/7-Reimarbeitswelt. Und zwar strictly dedicated. Das Aesop Rock’sche Langspielgerät biegt, gut abgehangen, mit massig spröden, häufig orientalischen Klangfetzen bestückt, um die Ecke und bleibt trotz der kantig rumpelnden, minimal instrumentierten Beat- und Soundgebilde immer eingängig.
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captain kidd 09.01.2002 | 15:45:22
eine der besten kritiken ever für eines der besten alben ever.
danke. jetzt erst entdeckt hier....
dieses album ist wirklich ganz ganz ganz ganz gross. besser dran glauben...
Gandalf 09.01.2002 | 16:00:35
Graue Eminenz
Muss ich ja dann wohl mal reinhören.
captain kidd 09.01.2002 | 16:03:59
ja. ja. ja.
floBo 09.01.2002 | 16:19:01
Auf jeden Fall, und wenn Du schon dabei bist, dann hör die The Coup "Party Music" und Cannibal Ox "The cold vein" auch noch gleich an, wenn Du das noch nicht getan hast.
captain kidd 09.01.2002 | 16:25:02
wobei die cannibal ox schon ziemlich "schwierig" ist.
und die coup mochte ich nicht.
so war das....
floBo 09.01.2002 | 16:27:14
Einen Versuch war´s wert...
Finde die beide ziemlich groß.
Reverend 09.01.2002 | 16:27:22
war immer aufrichtig
die cannibal ox war grandios.
und aesop rock hab ich noch vor mir.
captain kidd 09.01.2002 | 16:28:25
dann halt dich ran.
die ist der oberhammer.
also von meiner seite aus...
Gandalf 09.01.2002 | 16:33:02
Graue Eminenz
nach der coup habe ich schon mal geguckt aber bislang in Muenster noch nicht gefunden. Sind wahrscheinlich noch am cover austauschen.
Jan Wölffel 09.01.2002 | 17:10:32
"My shell, mechanical found ghost
But my ghetto is, animal found toast" -
-Iron Galaxy - Choruszeile des Jahres!
Einer der beiden Rapper von Can Ox wurde
übrigens kurz nach den Aufnahmen von
"Cold Vein" ziemlich übel
zusammengeschossen.
Aesop Rock war mir auch ein wenig zu,
ähem, abgehoben, wenig Groove und so.
THE COUP war schlapp. Ich empfehle das
erste Album: "Kill My Landlord", wurde
letztes Jahr wieder veröffentlich
BeeDee 07.02.2002 | 19:35:03
Hallo Leute !
Hab Aesop Rock für mich entdeckt.
Jetzt gehts dem Kannibalen an den
Kragen...
Wie witzlos dagegen doch der Jigga
aussieht... aber Party bleibt Party
und am Ende sind dann alle glücklich.
Ben
Timo Chan 06.03.2002 | 20:45:44
ein gutgeschriebenes review in der intro.
bizmark73 06.03.2002 | 21:25:43
in den meisten intro-reviews wird zu wenig über die musik geschrieben. stattdessen anekdötchen und irgendwelche verweisorgien. ist mir mal aufgefallen.
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