Irmin Schmidt & Kumo
»The Masters of Confusion«
[Spoon Rec. / Edel Contraire / VÖ: 03.09.2001 ]
Text:
Ulrich Kleist,
Ulrich Kleist
Verbessert mich, wenn ich mich täusche, aber seit dem multimedialen Can-Ballyhoo des Jahres 1998, als kurz nach den Remixen, Buch, Video und Live-Doppel-CD erschienen, machen sich die Ex-Mitglieder der Band ausgesprochen rar. Allein Jaki Liebezeit veröffentlichte ein Album mit Club Off Chaos, Holger Czukay begegnet man wie üblich zumeist in überraschenden Kontexten, Michael Karoli hüllt sich in Schweigen - und nun erscheint ein Album von Irmin Schmidt & Kumo (d.i. Jono Podmore), das - laut Info - „das erfrischendste musikalische Manifest seit dem Punk“ verspricht, leider jedoch nur eine saft- und kraftlose, dabei konfuse (sic!) Version von Klassik-Elektronik-Fusion bietet, die zudem noch derart hüftsteif daher in Szene gesetzt ist, dass man es kaum für möglich hält.
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