Fischerspooner
»#1«
[Gigolo / EFA / VÖ: 21.03.2003 ]
Text:
Oliver Bresch,
Oliver Bresch
Jaja, die Achtziger. Heiß und kalt, übertrieben und meist zu schrill. Die elektronischen Beats, minimal zum Teil, eigentümliche Vocals, leicht verkitscht das Ganze - wenn wir über Musik sprechen wollen. Aber zurück zum Thema. Hier mal ein Kunstprojekt: Um Warren Fisher und Casey Spooner herum gruppiert sich ein wildes Sammelsurium aus Designern, Tänzern, Sängerinnen und sonstigen Nerds, meint: Künstler. Hey, that’s New York. Die Auftritte sind Happenings und ein optisches Spektakel. Kunst, Trash, Kunst-Trash – das hat uns die Postmoderne eingebrockt. Im Ergebnis ist das in jedem Fall ein Gesamtkunstwerk. Die Longplayer gewordene Begleitmusik dazu kommt ebenfalls sehr eigenwillig daher, passt aber seit neuestem wieder hervorragend auf den Tanzflur, denn dort hängt ja mittlerweile in aller Pracht der Eighties-Kram herum und bleibt wohl noch ein Weilchen - in echt und adaptiert.
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