Aeron Bergman
»The Tale Of The Unhappy American«
Text: Autor unbekannt
Puristisches Beharrungsstreben ist nicht der Grund, weshalb ich mich weigere, von Soundscapes zu sprechen. Sinn für onomatopoetische Autosuggestion ist es, der mich “Klanglandschaften” wählen lässt: der dreimal wiederkehrende helle Vokal in neuer Einbettung scheint mir die Konstanz im Wandel, das Statische im Dynamischen zu evozieren, und mit dieser Weltsicht kann ich mich anfreunden. Könnte Herr Bergman vielleicht auch, der hier klanglich die Geografie der nordischen Hemisphäre elektronikgestützt auslotet. Zwischen Am- und “Illbient” (ein blödes Wort, Ausweis meiner Dennoch-Liberalität), an den Rändern der Musik auf einer Expedition, die mal der Suche nach dem reinen sphärenharmonischen Schwingen, mal der Befreiung des unter dem organisierten Klang eingesperrten Geräuschs gewidmet zu sein scheint, pendelt dieses Werk, das gleichzeitig noch Science-fiction-Hörspiel ist.
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