Cortizone
»Selling Out For The Sucker«
[Intonation / EMI / VÖ: 01.01.1970 ]
Text: Autor unbekannt
Drei Briten im Big Apple. Das klingt irgendwie leicht deplaziert. Die drei Londoner geben sich mit Produzent “Machine” (White Zombie, Pitchshifter) aber alle Mühe, den Spirit von New York “Hardcore” City einzufangen. Und zu einem gewissen Teil gelingt ihnen das auch: der Instrumentensound ist sehr direkt und zielt klar auf die Zwölf, wird allerdings durch den Gesang und die Songstrukturen der Gesamtkomposition enorm ausgebremst. Mit britischer Zurückhaltung in seinen Vocals schafft Sänger Stroud es, den Songs die Anwandlungen von Power zu nehmen, die beispielsweise bei Bands wie Sick Of It All allein durch den Gesang vervielfacht werden. Schade eigentlich, denn die ersten 15 Sekunden eines jeden Songs klingen meist recht vielversprechend.
Versteht man Musik als Ventil für alltägliche Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten, dann ist Mr. Stroud wohl in einem beschaulichen Vorort von London aufgewachsen, wo Schuluniformen noch auf Gefallen stießen und Bier gut und billig war. Letztendlich fehlen hier die Emotionen bzw. fehlt die Fähigkeit, sie auszudrücken. English men in ...
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