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Daze Maxim

»Same Place The Bot Got Smashed«

[Harthouse / Intergroove / VÖ: 07.11.2000 ]

Text: Autor unbekannt

Angesichts dieses Albums muss dem Normalsterblichen doch verborgen bleiben, was man bei Harthouse eigentlich will und wie die Zukunft dort aussieht. Niemand glaubt mehr ernsthaft an eine Rückkehr zum alten Glanz der Frankfurter Tage, wobei selbst ein Teil dieser Roots-Besinnung schon ein Gewinn wäre. Es gibt zwar Justin Berkovi, aber der britische Garage- bis Detroit-Techno-Freak wandelt auch in anderen Gefilden, kann als Konstante also nicht zählen. Dann gibt es noch Hardfloor. Ja, ganz recht, die Helden von einst, die einfach den Absprung nicht schaffen. Und nun Daze Maxim. Er hat bisher mit Serial Killers Haircut eine recht gute Label-Plattform gehabt und hätte auch besser bei dieser 12-Inch-Politik bleiben sollen, ab und zu ein gediegenes Werk Tanzkultur unter das Volk zu bringen.

“Same Place The Bot ...” hat die typischen Züge eines gedrängten oder sich selbst drängenden Künstlers mit dem Album-Imperativ im Hinterkopf. Die Zeit war aber noch nicht reif dafür, und was hier als Konzeptalbum verkauft wird, entpuppt sich sehr schnell als bloßes Marketing. Downbeat, weil für den Kick die Idee fehlte - abstrakt, weil für den Flow die Ruhe nicht vorhanden war. Es ist also Track-Zapping angesagt, um das Glück zu finden.



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