Jim White
»No Such Place«
[Luaka Bop / EMI / VÖ: 01.01.1970 ]
Text: Autor unbekannt
“Für all die verlorenen Seelen, die sich, wie ich, nicht auf das Falsche einlassen mögen, aber auch nicht recht wissen, wie’s richtig geht.” Soweit Jim White über “No Such Place”, sein zweites Album für David Byrnes Luaka-Bop-Label nach “Wrong Eyed Jesus”, das 1997 bereits für einiges Aufsehen sorgte. Nun ja. Er muss es schließlich wissen. Gewiss ist aber auch, dass es ganz so finster nicht klingt. Wenn ein Songtitel wie “God Was Drunk When He Made Me” Jims definitives Lebensgefühl beschreibt, dann geht es ihm recht gut damit. White setzt eine genialisch riechende, von unaufdringlicher Emotionalität durchwirkte Bastardmusik zusammen, die so kontra-puristisch ist, wie eine im Kern traditionell verhaftete US-Songschreibe es nur sein kann.
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