Max Müller
»Musikcafe Wolfsburg«
[Verbrecher Verlag, 100 S., DM 24,-]
Text: Autor unbekannt
In Zeiten, die es zu verbringen galt im tiefem Morast eigener Unzufriedenheit, Selbsthass und Missgunst, gab es für mich bis vor einigen Jahren eigentlich nur eine Band, mit der ich es aushalten konnte. Okay, okay: schlimmer machen wollte. Mutter. “Ich schäme mich, Gedanken zu haben, die andere Menschen in ihrer Würde verletzen.” Himmel - was dort für herbeigezeterte Depressionen und Hysterien abgingen. Dann wurde es still. Um Mutter. Sänger Max Müller machte in Solo. Na ja. Und jetzt in Buch. Aha. Gedichte, Kurzgeschichten, Skizzen. All die kleinen Formate müssen herhalten für die eine große Idee von Schmerz und Misanthropie. Und wie.
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