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Shawn Lee

»Monkey Boy«

[Wall Of Sound / Virgin / VÖ: 31.10.2000 ]

Text: Autor unbekannt

Hallo Wall Of Sound! Lange nichts von dir gehört. Letztes Jahr zur Popkomm die letzte Begegnung, als Jacques LuCont von Les Rythmes Digitales zusammen mit seiner Freundin großartige Synchron-Tanzschritte vor zwei DX-7 performte. Und jetzt kommst du mit einer unerwarteten Platte aus dem Instrumenten-Wunderland namens Wichita, Texas. Shawn Lee hat ganz viele Verstärker auf dem Cover. Kabel laufen kreuz und quer durch den Raum, dazwischen liegen Rumbakugeln und Tamburine, in der Mitte eine Riesentuba, die aussieht, wie aus “Yellow Submarine” entlaufen. Und, klar, der übliche Plattenspieler. So gesehen muss man eigentlich gar nicht mehr hören, was Shawn Lee so macht.

Ein Kabel führt zu Beck, ein anderes rüber zu Burt Bacharach, und eine Standleitung ist direkt mit Money Marks Keyboard-Repair-Service verbunden. Mit einem Timbre, das irgendwo zwischen Hot Chocolate-Sänger Errol Brown und Jimi Tenors Being-Prince-Ambitionen liegt, croont sich Multiinstrumentalist Lee durch seine größtenteils selbst eingespielten Songs. Das alles so rührend und engagiert, dass die bemühte Frickelverliebtheit von Leuten wie Beck zugunsten von so was wie Soul in den Hintergrund rückt. Und deshalb sollte man sich freuen, dass Wall Of Sound endlich mal wieder vorbeigeschaut hat.



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