BEWERTEN
 

Neil Young

»Road Rock Vol. 1«

[WEA / VÖ: 27.11.2000 ]

Text: Autor unbekannt

Live-Alben pflastern seinen Weg. Nicht weniger als sechs Stück bis jetzt. Und der numerische Zusatz auf “Road Rock Vol. 1” klingt sogar noch nach Ausblick, nach Volume zwei und mehr in dieser Serie. Live is live. Auch wenn es schon immer strittig war - und bleibt, inwieweit ein originäres Konzerterlebnis als Reprodukt funktionieren kann. Neil Young, der in seiner geilen Konsenshaftigkeit eh in allem gut aussieht, kann in diesem sinistren Format in jedem Fall mehr überzeugen als die meisten anderen. Und dass es bei der zweiten Young-Veröffentlichung in diesem Jahr - nach “Silver & Gold” (siehe Intro #75) - nicht um leidvolles Füllwerk für die Keep-on-rocking-in-a-world-of-expensive-medical-inssurance-Rentenkasse geht, sollte klar sein.

Bzw. kann aus dem Handgelenk klargemacht werden. Let’s talk about the songs: große Appears von “Cowgirl In The Sand”, “Words” oder “Tonight’s The Night” und zwar bis zu 13 Minuten lang. Extended versions - mit allem Unterhaltungswert, den Verdaddeltheit und Spiellaune eines Konzertes ins Wohnzimmer nur rüberretten kann. Die Nummer schlechthin ist übrigens und in jedem Fall das Dylan-Cover “All Along The Watchtower”, bei dem sich Chrissie Hynde von den Pretenders das Mikro zu eigen macht.



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