Kiss Psycho Circus: The Nightmare Child
»Take 2 Interactive«
[für PC]
Text: Autor unbekannt
Man soll sich bei Spielen auf die wesentlichen Elemente einer Gattung beschränken, haben die Programmierer von „Kiss Psycho Circus“ wohl gedacht: Ein Egoshooter ist ein Egoshooter ist ein Egoshooter. Weg mit der pathetischen Rahmenhandlung, bloß keine komplizierten Rätsel, und Jump-and-Run-Elemente nur so schwer, dass man sie auch im Vollrausch beim zweiten Versuch schafft. Was man statt dessen braucht, sind eine halbwegs abwechslungsreiche Spiellandschaft, flüssige Grafik, präzise Steuerung und massenhaft eklige Monster, die mit reichlich Munition in den Monsterhimmel geschickt werden wollen. Soweit alle Kriterien erfüllt.
Aber jetzt mal von Anfang an: Mit vier verschiedenen Charakteren gilt es sich durch 16 Welten zu ballern.
Da es kein blödes Rumgerenne durch Gegner-leere Gänge auf der Suche nach irgendeinem Artefakt oder nur die verzweifelte Suche nach dem richtigen Weg gibt, spielt sich „Kiss Psycho Circus“ angenehm schnell und kurzweilig. Für einen bleibenden Eindruck oder Kultstatus wird es aber nur bei den Fans der Fledermausrocker reichen.
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