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Blessed Light

»Blessed Light«

[Made In Mexico / Secretly Canadian / Cargo / VÖ: 14.03.2005 ]

Text: Autor unbekannt

Auf den Spuren der großen 60er und 70er ... - ein ewig gestriger, ewig neuer Trend. Heute wissen wir, dass ohne die Rockgeschichten dieser Jahre die industrielle Pop-Revolution niemals möglich gewesen wäre. Die Folgen liegen nun in Form eines Massenangebots vor, das oft genug das Leben erschwert. Warenförmigkeit. Und doch: es gibt immer wieder Lichtblicke. Blessed Light überraschen mit einem Kleinod im wahrsten Sinne des Wortes (nicht mal dreißig Minuten Spieldauer), das in puncto Authentizität einer guten alten Zeit seinesgleichen kaum finden wird. Die Arbeit kann ihnen dabei nicht besonders schwer gefallen sein, denn mit Sänger Toby Gordon steht ihnen ein Frontmann vor, der wahrscheinlich seit frühester Jugend seine Stimme auf den echten Dylan-Klang getrimmt hat.

Die instrumentalen Arrangements sind treffsicher konzipiert, hundertprozentige, längst vergangene Soundbilder - das Zeitmaschinensyndrom setzt ein. Ihr System funktioniert; was diverse Bands an den Rand der Auflösung trieb, gelingt Blessed Light im direkten Anlauf: großes Songwriting ohne Kompromisse, fast wie beim Original.



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