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The Kingsbury Manx

»The Kingsbury Manx«

[City Slang / Virgin / VÖ: 26.09.2005 ]

Text: Autor unbekannt

Ein Hauch von Mystery umgibt diese Band. Nichts Genaues weiß man nicht. Auch nicht, ob sich der Erfolg von Marketingstrategien (Meta-Promotion, you know, baby) à la Belle And Sebastian oder The Beta Band schon bis nach Chapel Hill herumgesprochen hat. Reden wir deshalb doch einfach von dem, was wir wissen: Sehr laid back kommt dieses Album daher, exquisit instrumentiert mit Slide- und Akustikgitarren, Orgel, Flöte, abwechslungsreicher Percussion. Ruhe dominiert. Die ausgefeilten Harmonien und Arrangements werden zumeist kontrastiert mit monotonen Gesangsstrukturen, was erst mal verdammich redundant klingt. Nach und nach, beim erneuten Hören, erschließt sich dann aber der ganze Reichtum dieser Musik, besonders wenn man - wie beim Betrachten von 3D-Bildern - eine entkrampfte und meditative Haltung einnimmt.

Dann evoziert die Platte eine rural-idyllische Stimmung, wie man sie vielleicht zuletzt bei Yo La Tengos formidablem “Fake Book” erlebt hat. Wahrscheinlich muss man, um solche Musik zu machen, in North Carolina beheimatet sein. Oder Westfalen. Wer weiß?



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