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Sona Fariq

»Sona Fariq«

[Wea / Warner / VÖ: 28.08.2000 ]

Text: Autor unbekannt

Sona Fariq sind die britischen Rotzlöffel, auf die die früh enttäuschten Rage Against The Machine-Jünger gehofft und die angeödeten Oasis-Fans gewartet haben. Mit einem knackigen Amalgam aus Funk, Metal, Reggae und energischem Half-time-Geknüppel setzt das multikulturelle Quartett mit dem gleichnamigen Album den längst überfälligen Akzent gegen die ausgeleierte Übermacht des Britpop in der hiesigen Musiklandschaft - ohne dabei weniger raffiniert oder versiert zu sein als einige müde Konkurrenten. Auch wenn manchem die harte Gangart der rigorosen Londoner gegen den Strich gehen mag, schallt mit Sona Fariq nach längerer Zeit wieder ein Sound durch die Clubs, zu dem man abhotten kann, ohne gleich um den Underdogstatus zu fürchten.

Es ist erfreulich zu hören, dass nicht jede ehemals dem Hardcore verschriebene Kombo um den Preis der Popularität auf gefühlsduseligen Schmusekurs gehen muss. Diese Platte rockt – hart und tanzbar. Das ist leider selten, aber Sona Fariq zeigen scheinbar mühelos, wie es geht. Endlich mal wieder eine Band, die nicht versucht, wie irgendwer zu sein, sondern einfach sie selbst und dabei sogar glaubwürdig ist.



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