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DJ Koze

»Music Is Okay«

[Yo Mama / VÖ: 14.08.2000 ]

Text: Autor unbekannt

DJ Koze was here. In den Clubs, in den Charts, in den Tracks der Anderen. Diese fesche Erscheinung, dieser Gustav Gans der elektronischen Musik, ist derart verheißungsvoller Konsens, dass man kaum weiß, an welcher Stelle man noch nachhaken müsste. Soviel in jedem Fall: “Music Is Okay” stellt Kozes Remix-Schaffen dar und beinhaltet seine Auftragsarbeiten u. a. zu Songs von Blumfeld, Schamoni, Tocotronic, Visit Venus und den Fantastischen Vier. Der Rahmen, in dem Kozes clubby und freaky Neu-Interpretationen einst erschienen, war vornehmlich der von Remix-Alben zu den jeweiligen Künstlern. In my very own words: Viel Sammlertrash mit der sanften Aura der Bereicherungssucht.

Kozes Remixe sind nun freigestellt bzw. hintereinander gepresst in the mix, und das ist gut so. Auffällig stringent zieht sich Kozes Disco-House der guten und spleenigen Ideen durch die Vorgaben. Nimmt den Rock aus den Rocksongs und puts the fuck into electro. Mit dieser Platte kann jeder König sein. Sie hofiert einen der umtriebigsten Club-Akteure, ohne wirklich auf etwas Neues angewiesen zu sein. Dieser Mann soll bloß immer weiter durchbrechen. Und genau das wird er auch tun.



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