BEWERTEN
 

Elliott

»False Cathedrals«

[Revelation / Connected / VÖ: 01.01.2003 ]

Text: Autor unbekannt

Welche Richtung Elliott seit ihrem ersten Album “U.S. Songs” eingeschlagen haben, verdeutlichen gleich das Intro “Voices” - welches tatsächlich den Eindruck erweckt, man beträte eine Kathedrale - und der epische Opener “Calm Americans” mit schmerzhaft schönem Pianoeinsatz. Und ihr Weg ähnelt dem von Jimmy Eat World zwischen “Static Prevails” und “Clarity”. Eine vorläufige Niederlassung liegt nicht weit entfernt von Sunny Day Real Estates schickem Domizil, und in der Nachbarschaft finden sich Namen wie Elliott Smith, Knapsack und Favez an Klingelschildern.

Weshalb die für “U.S. Songs” und die “If They Do”-Single noch absolut zutreffende Bezeichnung “Post-Hardcore” mittlerweile eher irreführend wirkt. Eher passt “Emo”. Die zwölf Songs auf “False Cathedrals” sind eigentlich einfach (zugegeben allesamt tieftraurige) Rocksongs, wobei Elliott vor allem wegen Chris Hidgons markanter Stimme immer kenntlich bleiben. Die Ex-Falling-Forward-Jungs haben ein Lagerhaus in Louisville, das noch aus Zeiten vor dem Bürgerkrieg stammt, renoviert und umgebaut, dort ein Tonstudio und Wohnräume eingerichtet, um monatelang ungestört arbeiten zu können. Und so klingt “False Cathedrals” auch nicht, als wären ein paar Jungs unbedarft ins Studio gegangen. Wirklich nicht.



Artikel kommentieren
 
  • Mehr Infos

  •  
Alle Artikel von Autor unbekannt
  • Diese User besitzen die Platte

  •  
 
 

Social Network Login




Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
 
 
  • WEITERE PLATTEN

  •  
 
  • ÄHNLICHE PLATTEN

  •  
 
 
Anzeige
 

Platten der Woche

Platten der Woche

Die wichtigsten Neuerscheinungen im Überblick! [...mehr]