BEWERTEN
 

L' Ensemble Rayé

»Ein Fest Für Pu Den Bären«

[Kein & Aber / EFA]

Text: Autor unbekannt

Jede von Harry Rowohlt gelesene “Pu der Bär”-CD wurde von einem Stück eingeleitet, das so eigentümlich und schön klang, dass man meinen konnte, es wäre eigens für Pu geschrieben worden. War es aber nicht, “Elle Court, La Bassecour” (“Er läuft, der Hühnerstall”) stammte vielmehr von der ersten Platte des Ensemble Rayé, “Même En Hiver / Comme Un Pinson Dans L’Eau”. Nun hat die “gestreifte Kapelle” aus der französischen Schweiz 16 weitere Stücke komponiert, die nicht nur an die Musik aus Fellini-Filmen resp. Zirkuskapellen erinnert - es ist zugleich auch die erste Vertonung von A.A.

Milnes Geschichten um “Pu den Bären”. Wie die Übersetzung durch Harry Rowohlt wurde auch die Vertonung von Pu, Ferkel, I-Ah, Tiger, Känga etc. vorgenommen: einfühlsam. So erklingen nebst bekannten Instrumenten (wie z. B. der Tuba für Pu) auch seltenere und exotische (wie der Theremin für I-Ah oder Cuatro für Känga) in den fantasievoll verspielten Melodien. Die Krönung ist jedoch die Beibelassung des englischen Originaltextes bei “Pu und einige Bienen”. Und die Stimme von Harry Rowohlt als Sample in “I-Ah verliert seinen Schwanz”. Eine verträumte Rückkehr in die Welt der Kindheit, in das Kind in uns.



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aus Intro #77 (September 2000)
 
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