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Big Yoga Muffin

»Wherever You Go, There You Are«

[Echo / Roadrunner / VÖ: 28.08.2000 ]

Text: Autor unbekannt

Zwei verrückte Amis machen “Post-Psychiatric Pop”. Nicht nur dieser Satz veranlasst zu dem launischen Kommentar, dass die neue Ween-Platte doch gerade erst erschienen ist. Zum Glück ist Irrsinn ein weites und sehr persönliches Feld. So supporten Pim und Ange ihren ganz privaten Spleen, der sie davon erlöst, nur als bloßer Soundalike fünf Minuten lang hofiert zu werden. “Wherever You Go ...” verdient sich so trotz geisterbahnmäßigem Artwork reichlich Aufmerksamkeit. Denn elf Songs lang dreht sich die Trommel und kein Stück soll oder darf dem anderen gleichen. Unglaublich catchy Momente, mit denen konservativere Bands ganze Alben bestritten hätten, dienen hier nur als Schlaglichter.

Tauchen auf, tauchen ab. Verstörende Verweise zu Jefferson Airplane, Velvet Underground und gar den Kinks spielen mit ihren Reizen zwischen Ekligkeit und Anziehungskraft. Ein show off ohne Regeln und Stilunsicherheiten.



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