Eugene Chadbourne
»Young And Innocent Days«
Text: Autor unbekannt
Dr. Eugene Chadbourne, einigen sicherlich noch ob seines Werkelns als Shokabilly-Mastermind oder des mit Evan Johns verfassten Countryblues-Bastards “Terror Has Some Strange Kinfolk” bekannt, hat hier die Favoriten seiner Jugend eingespielt. Wohl dem, der sich eine solche Eskapade leisten kann, ohne ein mächtiges Fiasko zu provozieren. Was der promovierte Herr allerdings, redlich unterstützt von “Kentucky’s Finest Musicians” The Ut Gret, vermeiden konnte. Wer vermutet, dass die Sixties hier durch den Weird&Freakout-Sound-Fleischwolf gedreht werden, dass es eine Freude ist, hat’s getroffen: Songs wie “Epistle To Dippy” (Donovan), “Rejoyce” (Jefferson Airplane) “Hickory Wind” (Gram Parsons), “Get Off My Cloud” (Jagger/Richards) sowie Zappas “Mom & Dad” und andere Niedlichkeiten sowie Füllwerke mehr wurden - inmitten eines munter-psychedelischen, Songstrukturen zuweilen auflösenden Treibens, gelegentlicher Muckerdaddeleien und fließender Übergänge - in ein präsentables Gewand gekleidet.
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