Leila
»Courtesy Of Choice«
[XL Recordings / Virgin / VÖ: 24.03.2003 ]
Text: Autor unbekannt
Man mag es kaum glauben, dass Leila ohne Hardcore-Breakbeats nie den Zugang zur Dancemusic gefunden hätte. Bevor die extrem ungestüme Darkness sie in ihrer Fehleinschätzung (Tanzmusik sei traurig) korrigierte, gab sie sich nur Jazz, HipHop und Raregrooves hin – danach spielte sie Keyboard auf Björks “Debut”-Tour und mixte deren “Post”-Tour und veröffentlichte danach einige Maxis auf Aphex Twins Rephlex-Label, deren Klasse mich mittlerweile überzeugt, womit die (hoffentlich) verkaufsfördernden Verweise gesetzt wären. Denn “Courtesy Of Choice” ist ein extrem einnehmendes Album. Wie bei so vielen herausstechenden “Dancealben” sorgt die Stimme für das besondere Etwas: Leila wispert, hat insofern eine passive Stimme, als dass sie sie nicht expressiv nach vorne schiebt, sondern galant und sicher um den Sound herum tänzeln lässt.
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