BEWERTEN
 

Shannon Wright

»Maps Of Tacit«

[Quarterstick / EFA / VÖ: 12.05.2000 ]

Text: Autor unbekannt

Na schau. Auch mit ihrem zweiten Solowerk umgeht Shannon Wright den schnöden Glamour einer möglichen College-Rock-Regentschaft, die sie ja ansatzweise mit ihrer früheren Female-Schrammelcombo Crowsdell innehatte. “Maps Of Tacit” verschreibt sich ganz der introvertiert inszenierten Seelenpein, die gerade amerikanische Singer/Songwriterinnen nach einer Phase des adoleszenten Austobens gerne zu befallen scheint. Mit geradezu spartanischen Mitteln - just a woman, her voice und ausgesprochen karge Instrumentierung - erteilt Miss Wright dem überflüssigen Pomp des modernen Produktionswesens eine klare Absage, um stattdessen durch Reduktion, Personality und eine geradezu schonungslose Offenheit zu überzeugen.

Like Liz Phair in ganz früher - nicht immer angenehm, nicht immer nur “schön”, aber ausnahmslos unter die Haut gehend.



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