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SPAX

»Alles Relativ«

[Universal / VÖ: 10.07.2000 ]

Text: Autor unbekannt

Spax weiß um die Tatsache, dass ein guter MC was erzählen muss, und setzt dies auf “Alles Relativ” auch souverän in die Tat um. Und bei der Menge, die er zu sagen hat, hätte er sich eigentlich sogar noch lockerer machen können. Die Beats bei alledem sind eingängig produziert und bouncen nach vorne weg. Gute Grundlage für Spax’schen Flow. Dass der noch immer frisch ist, hört man zum Beispiel auf “24/365”, einem klassischen und frischen Representer. “Alles Wird Gut” gewinnt, auf akustische Gitarre und Bongos gerappt, auf jeden Fall den Innovations-Preis: Mut zum Anders-Sein. Zu den Features sollte man noch erzählen, dass die Massiven Töne auf “Optik” mit Allgemeinplätzen nerven.

Dafür burnt Spax in Allianz mit dem anderen großen Freestyler, David Pe, auf “Supreme Superior” alles nieder. Die Platte ist insbesondere deswegen so erfreulich, weil sich hier ein Oldschool-Freestyler wirklich Mühe mit den Texten gegeben hat, was durchaus nicht als selbstverständlich angesehen werden darf, wie einige Veröffentlichungen der letzten Monate belegen. Spax gibt sich preis, und das ist genau die Anforderung, der sich ein guter MC stellen muss. Die Platte ist vielleicht nicht der letzte Überhammer und auch nicht wenige werden die Beats zu kommerziell finden. Nichtsdestotrotz - das Ding ist einfach homogen, eigenständig und bouncend.



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