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Broadcast

»The Noise Made By People«

[Warp / Zomba / VÖ: 20.03.2000 ]

Text: Autor unbekannt

Broadcast haben sich für ihr erstes richtiges Meisterwerk alle Zeit der Welt genommen. Schließlich sind sie die erste klassische \"Band\" des Sheffielder Warp-Labels und fordern als solche alle Aufmerksamkeit ein. Kein Knöpfchendrehen, keine Electronica-Spielerein, dafür aber eine ungeheure Soundvielfalt, magische Momente und Space-Soundtracks für eine bessere Welt. Broadcast beginnen ihr wunderschönes Album so pastoral und feierlich, daß man gar keine Gelegenheit bekommt, sich Gedanken darüber zu machen, aus welchen Plattenschränken voller \"strange music\" und 60er-Sci-fi-Filmmusiken das alles kommt. Eine angenehm schlichte, aber klare Melodieführung, bei der die wundervolle Stimme von Sängerin Trish mit ihrer angenehmen Leichtigkeit in dunklem Charme zum Tragen kommt.

Songs, die sich aus fein gefedertem Jazz-Schlagzeug, analogen Orgel-Sounds, Bluesgitarren, Streichern, Flöten, Percussion, Klingeln und Glöckchen, einer ganzen Symphonie dezent-hintergründiger Soundeffekte zusammensetzen. Geheime Unterwasser-Laboratorien, Agentenfilme, schummerige Hotelbars mit fremden Gestalten an den Tischen, dann aber wieder eine Ruhe und Gelassenheit, die vom Übel der Welt nicht tangiert wird. \"The Noise Made By People\" ist perfekte romantische Klangdichtung, die vollständige Neuorchestrierung eines film noir und damit jetzt schon ein Klassiker. Mit Textzeilen für die Ewigkeit: \"What's the point in wasting time, come on, let's go!\"



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