BEWERTEN
 

The Hosemobile

»What Can & What Can't Go On«

[Cuneiform / Fenn / VÖ: 28.09.1999 ]

Text: Autor unbekannt

Nach dieser Platte ist vieles aus dem Post-Segment, ob Chicago, Berlin oder Düsseldorf, geschwätzig, easy to listen to. The Hosemobile erreichen einen Grad der Lakonie, die wohl selbst Steve Albini, Meister der sinnstiftenden Funktionalisierung (zuletzt zu beobachten bei Bush) und Produzent von drei der sieben Tracks, hätte offene Türen einrennen lassen beim Versuch, hier noch die eigene Duftmarke hinterlassen zu wollen. Nachgerade stur anmutend, verschieben sich zu Tonnen verdichtete Elemente aus Gitarren und Baß, verzahnt wie Fugazi, dann wieder King Crimson, vor klassisch-vertrackter JazzRock-Rhythmik zueinander wie starres Fischgetier in gelschwerem Wasser - with a swing! Kaum nachvollziehbar in einer Weise, die zuließe, das eine dem anderen Stück vorzuziehen, Favoriten zu bennenen.

Alles und nichts verborgen unter rätselhaften Brüchen und Brücken. \"Gegen die Verschweinung des Lebens durch das Ornament.\" (Walter Gropius, glaube ich.)



Artikel kommentieren
 
  • Mehr Infos

  •  
  • Diese User besitzen die Platte

  •  
 
 

Social Network Login




Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
 
 
  • WEITERE PLATTEN

  •  
 
Anzeige
 

Platten in einem Satz

Platten in einem Satz

Neu bei Intro: Plattenkritiken in SMS-Länge! Die besten "Oneliner" gibt's hier.