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Jay Denham

»Synthesized Society«

[Disko B / EFA / VÖ: 23.08.1999 ]

Text: Autor unbekannt

Sein Debüt hieß „Escape To The Black Planet', sein Label hört auf den Namen „Black Nation Rec.', und der Opener für sein neuartiges Gesellschaftsmodell ist „Pride'. Keine Frage, auch „Alien Nation' macht es deutlich, Jay Denham führt auf seine Art den Kampf für die uralten Forderungen an den WASP weiter. Wenn man seine Spirits gleichermaßen aus Chicago und Detroit - sozusagen den Wiegen der Black Electronics - bekommen hat, bleibt wohl keine andere Wahl. Um die Aussagekraft seiner Variante elektronischer Musik noch zu erhöhen, hat Denham diesmal auch Vocals bemüht. Keine politischen Parolen, vielmehr flach gehaltene Alltagsutopien.

Sei’s drum, sie machen in der Kombination mit den albumweit auftretenden Sub-Bassdrums und anstachelnden, nahezu aggressiv treibenden HiHat-Patterns die Energie von „Synthesized Society' erst komplett und rund. Obwohl jeder Track für sich die Eigenständigkeit bewahren konnte, folgt das Album einer Ordnung von Vorwort-Einführung-gesprochenes-Wort-Kampf-Sieg-verdiente-Ruhe. Wie lange die andauert, darüber wird uns der knapp 40jährige mit Sicherheit irgendwann aufklären.



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