BEWERTEN
 

THE ISOLATIONIST

»The Isolationist«

[Jazz Fudge / Connected]

Text: Autor unbekannt

Ein Euro-Homie trifft zwei Ami-Poeten auf einer Blockparty von Alien-B-Boys aus 50er-Jahre-Science-fiction-Streifen, und alle zusammen breaken dann in Zeitlupe: DJ Vadim bohrt hier zusammen mit den New Yorker Poetry-Spezialisten vom Anti Pop Consortium Löcher in den HipHop. Er läßt die Beats auf -8 laufen und flext dazu verstreute Mollsamples, während die Sprechkünstler die einsam dahinstaksenden Snares und Bassdrums mit gleitenden Wortketten verbinden. So abstrakt kann HipHop also sein. Das Debütalbum des Isolationist-Projektes ist ein düsteres, bedrückendes Gemisch aus reduzierten, electroiden Rhythmen, isolierten Klangfetzen und crazy Scratches - produziert von „Ninja Tunes' DJ Vadim und teils engineert von good ol’ „No Sleep' Nigel.

Dazu kommen bizarre KungFu- und Sprachsamples über Raumfahrt und die strahlend schöne neue Welt, während Beans/Priest und M.Sayid vom Anti Pop Consortium eher staccato Spoken-Word performen denn einfach nur rappen. Just two Drums, Stimmen und ein paar finstere Plinker-Samples. Neben der bereits veröffentlichten Hitsingle „Hydrogen Slush' („Your ears are my punching bag') sind einige der 19 Stücke schon bekannt vom umwerfenden Mixtape „Architects Of The Great', welches Vadim im vergangenen Jahr zusammen mit DJ Primecuts eingekratzt hat. Dazu noch eine tofte Verpackung im schwarzweißen 50er-Jahre-Soundtrack-Stil, fertig ist das innovative, tolle, aufregende, pralle AbstraktHop-Update. My ears are their punching bag ...



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