BEWERTEN
 

Suicide Kings

»USA 1998«

[R: Peter O’Fallon; D: Christopher Walken, Denis Leary, Henry Thomas, Laura Harris; 102 Min. VCL]

Text: Autor unbekannt

Avery Chastens Schwester wurde entführt. Um das Lösegeld aufzutreiben, kommt er auf die brillante Idee, zusammen mit einigen Freunden den Ex-Mafiosi Charles Barret, der ihnen aus dieser Misere helfen soll, zu entführen. Natürlich hält das Drehbuch die eine oder andere nette Überraschung bereit, letztendlich dürften alle nur gelangweiltes Schulterzucken hervorrufen, vor allem, wenn sich kein wirklicher Höhepunkt einstellt. „Suicide Kings' ist ein weiterer wenig bemerkenswerter Tarantino-Klon und eine unverschämt dreiste Ressourcenverschwendung. Denn Christopher Walken stellt als langsam verblutender Ex-Mafiosi Charles Barret, obwohl beinahe den ganzen Film über zu völliger Bewegungslosigkeit verdammt, eine großartige darstellerische Leistung unter Beweis.

Und Denis Leary gibt ähnlich wie in „Small Soldiers' und „Underworld' den monologisierenden Zyniker, was einen gewissen Unterhaltungswert sichert. Ein zwiespältiges, wenig subtiles Vergnügen.



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aus Intro #66 (Juli / August 1999)
 
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