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SMOKE BLOW

»"Smoke's A-blowin' Black As Coal"«

[Loudsprecher / Indigo / VÖ: 22.02.1999 ]

Text: Autor unbekannt

\"Loudsprecher\": \"home of the raw power rock'n'roll action\". Erst wenn man die Arbeit dieses rührigen Kleinlabels aus Hannover genauer betrachtet, weiß man, was uns in den letzten Jahren in hiesigen Breiten gefehlt hat. Nach den schwedischen Überfliegern Mother Superior hat \"Loudsprecher\" mit Smoke Blow schon wieder eine ganz hervorragende Veröffentlichung am Start. Erstaunlicherweise kommen Smoke Blow genau wie ihre Labelmates Payola aus dem Norden unserer Republik und repräsentieren somit so Etwas wie eine neue, aufstrebende Generation deutscher, im Sixties- und Seventies-Sound verwurzelter Bands. \"Smoke's A-blowin' Black As Coal\" ist ein absolut eigenständiges Manifest in Sachen Psych-/Garage-Rock, das frei von Platitüden jedem Vergleich mit Genre-Größen standhält.

Unter abenteuerlichen Bedingungen (eine defekte 16-Spur-Bandmaschine, Flohmarkt-Instrumente und ein paar Kisten Bier) selbstproduziert, serviert uns das Kieler Quintett einen räudigen musikalischen Bastard. Sie recken den Mittelfinger, rammen uns den Ellenbogen in die Seite, treten Arsch und machen uns fliegen. - Warum also in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so naheliegt!? Diesen Jungs und ihrem Label gebührt jede Menge Unterstützung.



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aus Intro #62 (März 1999)
 
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