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JIMI TENOR

»"Organism"«

[Warp / Rough Trade / VÖ: 22.02.1999 ]

Text: Autor unbekannt
[3 Kommentare]

Was anfängt wie eine ZZ-Top-Platte, kann nur ein neues Album von Jimi Tenor sein. Die guten alten \"Säkho\"-Tage sind auf \"Organism\" völlig vergessen. Während sich Vorgänger \"Intervision\" wenigstens noch ansatzweise den spröden suizidesken Elektronikbrettern à la \"Take Me Baby\" annäherte, hat Tenor sich jetzt ganz dem glamourösen Prince-Ding verschrieben. \"Sleep\" klingt tatsächlich wie ein Ableger von \"Sometimes It Snows In April\", und auf jazzigen Downtempo-Nummern wie \"My Mind\" oder dem loungigen \"Love And Work\" versucht sich Jimi an sleazy Big-Band-Charme. Aber irgendwie scheint die Mischung aus Nerd-Glamour und Opulenz nie so richtig zu stimmen.

Jimi Tenor ist nicht Prince, und No-Fidelity taugt nicht zur großen Geste. Und wenn Tenor in \"Muchmo'\" davon spricht, daß das alles \"much more psychedelic than any of the drugs\" sein soll, wirkt das wie der verzweifelte Versuch, etwas herbeizureden.



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JIMI TENOR
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The_Ig
 
 
  • User: JohnGalt
  • JohnGalt 04.07.2003 | 16:50:24

    taugt die echt nix? hat mir letzte woche einer heiß empfohlen...hab sie aber noch nicht gehört...

  • User: babsie
  • babsie 04.07.2003 | 19:31:01
    ich bin nicht kerstin grether.
    ich mag die. wobei die "out of nowhere" tatsächlich um lichtjahre grösser, fetter, wichtiger ist. wie prince auf schlimmsten drogen.

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